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Nigeria, bevölkerungsreichstes Land Afrikas

     
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Wenn man einen Europäer fragt, was ihm zu Afrika einfällt, wird er wahrscheinlich die Armut und den Hunger erwähnen. Die wenigsten werden das rasante Bevölkerungswachstum des Kontinents als ein Problem sehen.

Nigeria hatte im Jahr 1950 nur 38 Millionen Einwohner. Etwa 1993 wurde die 100-Millionengrenze geknackt. Im Jahr 2013 leben in Nigeria mehr als 160 Millionen Menschen. Für das Jahr 2050 erwartet die UNO für Nigeria 440 Millionen Einwohner. Ende dieses Jahrhunderts werden wahrscheinlich mehr als 900 Millionen Menschen in Nigeria leben. Diese Voraussagen gelten nur dann, falls die Geburtenrate sinkt.

Für das Jahr 2014 wird das jährliche Bevölkerungswachstum auf 2,47 Prozent geschätzt. Eine Frau in Nigeria bekam im gleichen Jahr im Durchschnitt 5,25 Kinder. Falls sich daran nichts ändert, werden im Jahr 2100 etwa 3,3 Milliarden Menschen in Nigeria leben.

Fragen Sie einen weltoffenen Gutmenschen, der mit einem Plakat "Flüchtlinge willkommen!" an einer Demonstration teilnimmt, wie viele Menschen in Nigeria leben. Wollen wir wetten, dass er keine Ahnung hat. Die Weltoffenen stecken in der Ideologiefalle - demografische Tatsachen interessieren sie nicht.

Lagos ist mit mehr als 10 Millionen Einwohnern die grösste Stadt Nigerias. Für das Jahr 1901 wird eine Einwohnerzahl von nur 37‘000 angegeben. Von 1960 bis 1991 war Lagos die Hauptstadt Nigerias; seit 1991 ist Abuja die Hauptstadt des Landes. Lagos liegt an der Küste im Golf von Guinea. Das Klima ist wegen der hohen Luftfeuchtigkeit ziemlich belastend für den menschlichen Organismus.

Makoko ist eines der Slums von Lagos und hat etwa 85‘000 Einwohner. Die Siedlung besteht vorwiegend aus Pfahlbauten, da es früher eigentlich nur ein Fischerdorf war. Wegen der hohen Geburtenrate ist die Regierung nicht in der Lage alle Menschen mit Wohnraum zu versorgen und so entstehen viele illegale Siedlungen. Momentan wandert ein Teil der stark wachsenden Bevölkerung Nigerias nach Europa aus um hier Arbeit und Wohlstand zu finden und nebenbei die einheimische Bevölkerung aus dem Lebensraum zu drängen.