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Neuseeland, Bevölkerung, Einwanderung

     
  buch  
     
Die Fläche Neuseelands beträgt 270 534 km2. Da im Land nur 4,4 Millionen Menschen leben, beträgt die Bevölkerungsdichte 16 Einwohner pro Quadratkilometer. Neuseeland besteht aus einer Nord- und Südinsel und vielen kleinen Inseln. Das Land liegt für einen Europäer ziemlich abgelegen im Südpazifik, aber diese Entfernung hat heute einen sehr grossen Vorteil. Während afrikanische Flüchtlinge Europa mit einem Schlauchboot oder klapprigen Fischkutter mühelos erreichen können, braucht man für die Überwindung der riesigen Distanz nach Neuseeland ein seetüchtiges Schiff und viel Treibstoff.

Neuseeland wurde ab dem 13. Jahrhundert von den Polynesiern besiedelt. 1769 hat der britische Seefahrer James Cook die Inseln umrundet und kartiert. In den folgenden Jahren begann zuerst eine kleine Einwanderung von Europäern nach Neuseeland und bald kam es zu ersten Konflikten mit der einheimischen Bevölkerung, den Maori. 1839 wurde die New Zealand Company gegründet und die Einwanderung von Europäern nahm immer mehr zu. Viele Tierarten beanspruchen und markieren ihr Territorium und so auch der Mensch. Zwischen den Weissen und den Maori kam es immer wieder zu Kriegen um Territorium und Lebensraum, die meistens von den Invasoren gewonnen wurden. Der Anteil der Maori an der Bevölkerung Neuseelands beträgt heute etwa 15 Prozent. In Europa bekommen heute die Flüchtlinge Wohnraum und Essen gratis zur Verfügung, was die illegale Einwanderung nur noch mehr anheizt. Die Europäer werden wahrscheinlich schon im nächsten Jahrhundert wie die Maori eine Minderheit auf dem eigenen Kontinent sein, falls das Bevölkerungswachstum in Afrika nicht gestoppt wird.

Neuseeland ist ein Einwanderungsland und nimmt jährlich etwa 45 000 Einwanderer auf, die über eine berufliche Erfahrung und Sprachkenntnisse verfügen müssen. In einer Punktetabelle wird ermittelt, ob der Einwanderer über die erforderlichen Qualifikationen verfügt. Die Qualifikation, um in Europa gratis Kost und Logis zu erhalten, besteht darin ein Boot zu besteigen und sich retten zu lassen.

Während in Neuseeland die Bevölkerung moderat wächst, vermehrt sich die Bevölkerung in vielen afrikanischen Ländern rasant, hier das Beispiel Malawi.



Vergleich Bevölkerungsentwicklung
Neuseeland/Malawi in Millionen Einwohnern
         
    Neuseeland Malawi  
  1950 1,9 2,8  
  2010 4,3 15  
  2050 5,8 41  
  2100 6,2 84  
         


Auckland ist die grösste Stadt Neuseelands. Die Agglomeration umfasst etwa 1,4 Millionen Einwohner. Auckland liegt im Norden der Nordinsel, wobei man auf der Südhalbkugel anders denken sollte als in Europa. Weiter im Norden bedeutet hier: näher beim Äquator. Auckland wird auch als "Stadt der Segel" bezeichnet, da es hier viele Bootshäfen gibt. Bei Auckland liegt der grösste Flughafen des Landes.

Wellington, etwa 200 000 Einwohner, ist die Hauptstadt Neuseelands. Sie liegt auf der Südspitze der Nordinsel. Von Wellington aus kann man mit der Fähre Picton auf der Nordspitze der Südinsel erreichen. Diese kleine Hafenstadt hat nur 3000 Einwohner.

Christchurch liegt an der Ostküste der Südinsel und ist mit 340 000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt Neuseelands. Die Stadt liegt in einer geologisch unruhigen Zone und es ereignen sich immer wieder schwere Erdbeben.

Neuseeland verfügt über viele schöne und menschenleere Strände. Leider ist das Meer nur in den nördlichen (= dem Äquator näheren) Regionen einigermassen warm (knapp 20 °C) und das nur in den Sommermonaten. Für einen klassischen Badeurlaub eignen sich die australischen Strände besser. Neuseeländer nützen den Ozean eher zum Segeln und Wellenreiten (mit Neoprenanzug) als zum Schwimmen.

 
  
 
     
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