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Migration, Asyl, Flüchtlinge

     
  buch  
     
Die Migration ist kein neues Phänomen. Die Vökerwanderungen haben heute aber eine neue Dimension erreicht. Vor 200 Jahren haben nur eine Milliarde Menschen auf der Welt gelebt, im Jahr 2011 werden es sieben Milliarden sein.

Ein Beispiel für die Einwanderungswelle aus den Entwicklungsländern liefert die Schweiz: In der Zeitschrift „Die Weltwoche“ konnte man in der Ausgabe 26/11 folgenden Artikel lesen: „Mieter raus, Afrikaner rein“. In Brütisellen sollen langjährige Mieter aus ihren Wohnugen geworfen werden, um Asylbewerbern Platz zu machen. Die Geschichte wiederholt sich doch. Die europäischen Einwanderer haben die Indianer Nordamerikas in die Reservate vertrieben und heute können die Europäer eine ähnliche Erfahrung machen. Die Überbevölkerung der armen Länder wird zu grossen Wanderungswellen nach Europa führen.

Bettwil, Schweiz
Das Bundesamt für Migration wollte in Bettwil 140 Asylanten unterbringen. Das Dorf im Kanton Aaargau hat 557 Einwohner. Am 23. 11.  2011 wurde das "Komitee gegen Bettwiler Massen-Asylunterkunft" gegründet. Die Fotos unten wurden am 2. 12. 2011 aufgenommen. Die Proteste haben sich ausgezahlt: Das Asylzentrum konnt verhindert werden. Damit ist das Problem mit der Einwanderung aus Entwicklungsländern aber nicht gelöst - der schwarze Peter wird einfach an andere Gemeinden weitergereicht.

Bettwil, 2. 12. 2011
kein Asylzentrum kein Asylcenter kein Asylcenter 140 nie
140 nein probettwil 140 nie 140 557
Wir alle sind Bettwiler 140 nie keine 140 Asylanten kein Asylcenter
gegen Asylanten Solidarität mit Bettwil 140 nie Verhältnisblödsinn
140 nein Bettwil AG nie 140 niemals 140 = nie
probettwil gegen Asylunterkunft in Bettwil AG nein zu 140 Asylanten Plakat gegen Asylanten
Strasse in Bettwil Plakate gegen Asylzentrum Wenn Unrecht zu Recht wird Plakate Bettwil
Solidarität ja, 140 nein Asylzentrum nein gegen 140 Asylanten No Deal mit Bettwil
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Am 26. 1. 2014 konnte man im SonntagsBlick lesen: Asyl mit Seesicht. An der Sonnebergstrasse 19 in Zürich wurden die alten Mieter rausgeworfen um Platz zu schaffen für Flüchtlinge aus Eritrea und anderen afrikanischen Ländern. Die Schweizer Wähler bringen die Linken und die Grünen an die Macht und diese profilieren sich zum Dank mit ihrem Dogma (Europäer sind schlecht, Afrikaner sind gut) und lassen einheimische Mieter auf die Strasse werfen.

In der Schweiz setzen sich in erster Linie die SP und die Grünen (und ihre Kumpanen in der Hilfsindustrie) für die Asylanten ein. Wer diese Parteien wählt, ist selber schuld wenn er eines Tages aus der Wohnung fliegt, weil Asylanten Wohnraum brauchen.

Die SonntagsZeitung veröffentlichte am 2. 2. 2014 einen Artikel (Wer lügt, dem geht es gut), in dem geschildert wird wie ein iranischer Clan die Asylbehörden austrickst. Es werden Leute aus dem Iran in die Schweiz eingeschleust, die nicht verfolgt sind und sich mit Lügengeschichten den Asylstatus erschleichen und von der Sozialhilfe leben.

Masseneinwanderung, SVP  Am 9. Februar 2014 hat das Schweizer Stimmvolk die Masseneinwanderungs-Initiative der SVP (Schweizerische Volkspartei) angenommen. Ahnungslose ausländische Kommentatoren schwafelten nach der Abstimmung von „diffusen Ängsten“ der Bevölkerung. Es waren aber die harten Tatsachen der Überbevölkerung, die zu einem Ja geführt haben: Überfüllte Züge, Staus auf Autobahnen und in den grossen Städten, unbezahlbare Mieten, zubetonierte Landschaften, Lohndumping durch Grenzgänger etc. 
Plakat "Gegen die Massen-einwanderung"    

Im Juni 2013 haben Asylbewerber in München einen Hungerstreik begonnen um ein Bleiberecht zu erzwingen. Ende des Monats haben die Behörden das Camp geräumt und 44 Asylbewerber in Krankenhäuser gebracht. Die Räumung wurde von Oberbürgermeister Christian Ude und Ministerpräsident Horst Seehofer angeordnet, weil akute Lebensgefahr für die Hungerstreikenden bestand. Die Überbevölkerung führt zu Armut, die Armut führt zu Migration, aber nur wenige verstehen die Problematik.
In Berlin auf dem Pariser Platz demonstrieren Asylanten und breiten Plakate aus mit der Aufschrift: "Niemand ist illegal. Wir bleiben alle."


Im Juli 2013 konnte man in den Medien lesen: "Australien schickt Flüchtlinge nach Papua-Neuguinea." Premierminister Kevin Rudd sagte, dass ein Asylsuchender, der per Boot in Australien ankommt, keine Chance hat in Australien als Flüchtling zu bleiben. Seit Jahresbeginn sind 13.000 Menschen aus Asien und Afrika auf dem Wasserweg illegal nach Australien eingereist. Am 19. 7. 2013 wurde ein Abkommen mit Papua-Neuguinea unterzeichnet, in dem vereinbart wurde, dass dieses Land die Flüchtlinge aufnimmt und das Asylverfahren übernimmt. Das Abkommen soll vorerst 12 Monate gelten. Als Gegenleistung will Australien das Bildungs- und Gesundheitswesen Papua-Neuguineas unterstützen.

In den letzten Jahrzehnten hat sich Griechenland von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland entwickelt. Durch den Zaun an der griechisch-türkischen Grenze am Fluss Evros und über die griechischen Inseln gelangen Tausende von illegalen Migranten ins Land. Viele haben einem Schlepper viel Geld bezahlt um nach Europa zu kommen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Nach dem Dublin-Abkommen muss jeder Flüchtling in jenem Land Asyl beantragen in das er zuerst eingereist ist. In griechischen Asylbewerbereinrichtungen herrschen katastrophale Zustände. Einerseits steckt das Land in einer tiefen Wirtschaftskrise und hat somit wenig Geld für illegale Einwanderer zur Verfügung und andererseits will man die potentiellen zukünftigen Migranten abschrecken. Die Anzahl illegaler Einwandere in Griechenland wird je nach Quelle auf 500.000 bis 1,5 Millionen geschätzt. Viele mittellose Migranten leben auf der Strasse und werden von Einheimischen immer weniger geduldet. Die wirtschafts- und Einwanderungskrise hat der rechtsradikalen Partei Chrysi Avgi (Goldenen Morgenröte), die eine aggressiv ausländerfeindliche Politik vertritt, beachtliche Wahlerfolge beschert. Griechenland hat etwa 11 Millionen Einwohner. Ein ansehnlicher Teil der Flüchtlinge kommt aus Pakistan, einem Land wo heute etwa 175 Millionen Menschen leben. Für das Jahr 2050 erwartet man, dass die Bevölkerung Pakistans auf 270 Millionen Menschen steigen wird. Wer offene Grenzen für alle Einwanderer fordert, sollte sich zunächst über das extrem hohe Bevölkerungswachstum in vielen Ländern Afrikas und Asiens informieren. Viele Menschen in Europa glauben an das multikulturelle Paradies. Oft geschieht genau das Gegenteil wenn Menschen in grosser Zahl aus anderen Kontinenten und Kulturkreisen einwandern. Wie aus dem Nichts tauchen fremdenfeindliche und extremistische Parteien auf und vergiften das politische und gesellschaftliche Leben.


Die kleine süditalienische Mittelmeerinsel Lampedusa ist das Ziel vieler Flüchtlinge, die vor dem Elend ihrer Heimatländer fliehen. Anfang Oktober 2013 ist ein Boot mit Hunderten von Asylsuchenden in Brand geraten und untergegangen. Die Medien haben tagelang über die Katastrophe berichtet, aber zur Ursache der Massenflucht haben sie kein Wort verloren. Die Geburtenrate in etlichen armen Ländern ist derart hoch, dass diese Staaten gar nicht in der Lage sind mit gleichem Tempo wie die Bevölkerung wächst Arbeitsplätze zu schaffen. In der Presse konnte man lesen, dass der Geschäftsführer von Pro Asyl eine Grenzöffnung für Flüchtlinge fordert – dass er seine Wohnungstüre für Asylanten offenlassen will, darüber war nichts zu lesen. Die EU-Kommission fordert eine neue Einwanderungspolitik, erwähnt aber mit keinem Wort, dass die Bevölkerung Nigerias bis zum Ende des Jahrhunderts von heute (2013) 160 Millionen auf eine Milliarde Menschen wachsen wird. Wie Europa Arbeitsplätze und Unterkünfte für eine solche Anzahl Menschen schaffen will, bleibt ein Rätsel. Das Flüchtlingsdrama vor Lampedusa wird sich wahrscheinlich noch öfters wiederholen.

Im Jahr 2009 habe ich in meinem Buch Die Grünschwätzer geschrieben: "Am Horizont braut sich ein Überbevölkerungs- und Migrationsgewitter zusammen." Im Herbst des Jahres 2015 ist es soweit.


  
 
     
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