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Irland, Überbevölkerung und Hungersnot

     
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Irland kann als ein Beispiel dafür dienen, was geschieht, wenn Überbevölkerung und Hungersnot aufeinanderprallen.

Im Jahr 1660 lebten in Irland etwa 500.000 Menschen. Bis zum Jahr 1841 hat sich die Bevölkerung wegen der hohen Geburtenrate auf 8.100.000 Einwohner sehr stark erhöht. Es hat sich eine Bevölkerungsexplosion ereignet, wie sie heute in den Entwicklungsländern stattfindet.

Die Kartoffel war das Grundnahrungsmittel der irischen Bevölkerung. Da eine Pilzkrankheit (Kartoffelfäule) in den Jahren 1845 bis 1849 mehrere landesweite Missernten verursachte, kam es zu Hungersnöten und einer grossen Auswanderungswelle. Etwa eine Million Menschen sind verhungert und etwa 1,5 Millionen Iren sind nach Australien, Kanada und den USA ausgewandert.

Wenn man die Bevölkerungzahlen Irlands und Nigerias vergleicht, so war die Auswanderungswelle der Iren ein Klacks. In Nigeria wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2100 auf fast eine Milliarde Menschen zunehmen (mittlere Variante der UNO). Wenn sich dann 20 Prozent der Bevölkerung Nigerias zur Emigration entschliessen, werden etliche Länder Probleme bekunden eine so grosse Zahl von Einwanderern mit Wohnraum und Arbeit zu versorgen.