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Haiti, Bevölkerung

     
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Haiti (Fläche: 27‘750 km2) liegt auf der Insel Hispaniola in der Karibik. 1950 haben im Land 3,2 Millionen Menschen gelebt; 2011 waren es mehr als 10 Millionen. Die Bevölkerungsdichte ist mit etwa 370 Einwohnern/km2 ziemlich hoch. Für das Jahr 2050 erwartet die UNO 14,2 Millionen Einwohner. Gegen Ende dieses Jahrhunderts sollte die Bevölkerungszahl sinken; Projektion der UNO für das Jahr 2100: 13,5 Millionen Einwohner.

Von 1492 bis 1697 war Haiti spanische Kolonie. In dieser Zeit wurde die einheimische Urbevölkerung ausgerottet und durch afrikanische Sklaven ersetzt – ein Schicksal, das den Europäern blühen könnte. Nach den Spaniern kamen die Franzosen als neue Kolonialherren. Wichtige Exportprodukte waren Zucker und Kaffee. Haiti hat 1804 die Unabhängigkeit erlangt, aber die politischen Verhältnisse sind bis heute unstabil.

Am 12. Januar 2010 kam es zu einem verheerenden Erdbeben mit etwa 220‘000 (oder sogar noch mehr) Toten. Das ist einer dieser seltenen Tage, wo die Weltbevölkerung nicht zunimmt, denn die tägliche globale Bevölkerungszunahme entspricht etwa der Zahl der beim Erdbeben in Haiti Gestorbenen.

Haiti ist ein sehr armes Land und man schätzt, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung unterernährt ist. Die Überbevölkerung des Landes hat zu einer extremen Entwaldung geführt, da die Wälder der Gewinnung von Holzkohle dienen. Es gibt viele halbgebildete Scharalatane, die behaupten, dass es keine Überbevölkerung gibt. Im Gegensatz zu Haiti sind die Wälder in Finnland intakt. In diesem skandinavischen Land liegt die Bevölkerungsdichte aber auch nur bei 16 Einwohnern/km2.  
 
  
 
     
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