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Bolivien, Bevölkerung

     
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Bolivien ist ein Binnenstaat in Südamerika. 1950 hatte Bolivien 3 Millionen Einwohner; 2010 waren es bereits 10 Millionen. Für das Jahr 2050 gibt die UNO 15 Millionen und für 2100 etwa 18 Millionen Einwohner an. In 150 Jahren wird sich die Einwohnerzahl Boliviens um den Faktor 6 vermehren. Dieses Bevölkerungswachstum ist nicht so gravierend, wenn man es mit demjenigen der afrikanischen Länder Uganda und Tansania vergleicht, wo sich die Bevölkerungszahl im gleichen Zeitraum um den Faktor 39 vermehren wird.

Bolivien ist mit einer Fläche von 1 098 581 km2 drei Mal so gross wie Deutschland. Die Bevölkerungsdichte ist mit 10 Einwohnern pro km2 niedrig (Deutschland 229).

Über 50 Prozent der Bevölkerung gehören einer der indigenen Bevölkerungsgruppen an (Quechua, Aymara etc.). Die übrigen Einwohner sind Nachfahren der meist europäischen Einwanderer. Das Land wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern erobert und heute ist Spanisch die wichtigste Amtssprache. Daneben gibt es je nach Region indigene Amtssprachen.

Der Tourismus spielt in Bolivien keine grosse Rolle. Die am meisten besuchten Ziele sind La Paz, Sucre und der Titicacasee. Wegen sozialen und politischen Spannungen kommt es in Bolivien immer wieder zu Gewaltausbrüchen, die das Reisen im Land erschweren und gefährlich machen. Die Gewaltbereitschaft der Kriminellen ist sehr hoch.